Burnout erkennen
Diagnose
Beim Burnout Syndrom handelt es sich um kein einheitliches Symptombild. Wichtig ist eine genaue Diagnostik. Einen ersten Eindruck über Ihre Burnout Gefährdung können Sie in unseren Tests bekommen. Dennoch erfordert eine klare Diagnose unbedingt das Hinzuziehen eines Arztes oder Psychotherapeuten. Besonders schwierig gestaltet sich die Abgrenzung zu verschiedenen somatischen Erkrankungen, da das Burnout Syndrom sich vor allem auf der Körperebene bemerkbar machen kann. Hier können bis zu 130 verschiedene Körpersymptome auftreten. Andererseits wird Burnout auch häufig mit Depressionen und Angsterkrankungen verwechselt.
Für eine Burnout Diagnose sollten laut Christine Maslach, US-Forscherin und Burnout-Expertin, unbedingt emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und Leistungsreduktion vorhandensein. Unter emotionaler Erschöpfung versteht man einen Zustand innerer Leere und Energielosigkeit. Depersonalisierung meint eine zunehmende innere Abstumpfung und Gleichgültigkeit. Dies ist meist gepaart mit einer Abnahme der Qualität von Beziehungen am Arbeitsplatz aber auch im privaten Bereich. Der Begriff “Depersonalisierung” bedeutet also in diesem Zusammenhang, sich selbst als Person immer mehr zu verlieren und sich in Kontakte zu anderen immer weniger einzubringen.
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